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Neubau einer Wohnanlage am Töpfemarkt in Meiningen

WohnRäume 2021

Projektadresse: Töpfemarkt 8-10, Schwabenberg 2, 4, 98617 Meiningen

Hauptbeteiligte

  • Wohnungsbaugesellschaft mbH Meiningen
  • Architekturbüro Caspari

5 Projektbilder

Titelbild, Bild: WBG Meiningen
Luftbild Platzseite, Bild: Halir
Schwabenberg Töpfemarkt, Bild: WBG
Hofseite, Bild: WBG
Luftbild Stand 06/2015 nach archäologischer Grabung, Bild: WBG

Projektbeschreibung zur Einreichung

Die WBG Meiningen stand vor der städtebaulichen Herausforderung, die Baulücke eines seit Jahren brachliegenden eigenen Grundstückes im von mittelalterlichen Bebauungsstrukturen geprägten nördlichen Altstadtbereich wieder zu schließen. Im Jahr 2006 wurde dazu ein städtebaulicher Ideenwettbewerb unter dem Thema "Genial Zentral" ausgelobt. Zum Wettbewerbssieger ist das Meininger Architekturbüro Caspari gekürt worden. Die Priorität weiterer innerstädtischer Investitionsmaßnahmen der WBG haben das Wettbewerbsergebnis zunächst in den Schubladen verschwinden lassen. Erst ab 2012 rückte eine Umsetzung des Projektes wieder in den Fokus. Neu war die zwingende Voraussetzung, die benötigten Stellplätze in einer Tiefgarage unterzubringen. In Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt und der Denkmalbehörde wurde die Planung der Bebauung unter Berücksichtigung einer eingeschossigen Tiefgarage, sowie aus städtebaulichen und denkmalpflegerischen Gesichtspunkten komplett überarbeitet. Die anspruchsvollste Aufgabe war, die Aufwendungen für die Tiefgarage als förderfähige Kosten für das Wohnraumförderprogramm ISSP anerkannt zu bekommen. Nach mehreren Abstimmungsrunden mit dem Referat Wohnungsbauförderung konnte die Zusage dafür erzielt werden. Der entsprechende Förderantrag für das "Innenstadtstabilisierungsprogramm (ISSP) zur Ordnungsmaßnahme Stadtumbau-Aufwertung (BL-SU/A) konnten damit angemeldet werden. Mit Bewilligungsbescheid WoBauFö im Dezember 2015 und Zuwendungsbescheid der Städtebauförderung im Mai 2016 war ein Vorhabensbeginn gewährleistet. Der historische Stadtboden erforderte eine vollflächige archäologische Untersuchung des Grundstückes bis auf die Gründungsebene. Diese Arbeiten wurden bereits im Vorgriff der Baumaßnahme von März 2015 bis September 2015 ausgeführt und brachten archäologisch wertvolle und unerwartete Befunde zum Vorschein. Eine erste öffentliche Ausschreibung 2016 brachte unwirtschaftliche Angeboten und musste aufgehoben werden. Mit Neustart der öffentlichen Ausschreibung im Winter 2017 konnten dann auskömmliche Angebote erzielt werden. Damit konnte der offizielle Baustart im März 2017 vollzogen werden. Besonderer Aufwand im Zuge der Bauarbeiten erforderten die Grundwasserhaltungsmaßnahmen, Ausbildung des gesamten Untergeschosses als "Weiße Wanne", statische Absicherung und Unterfangung der Nachbargebäude, Spezialgründungen und die besonders beengten Verhältnisse des Bauraumes.

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