Neubau von Mehrfamilienhäusern in der Puschkinstraße, Altenburg
Projektadresse: Puschkinstraße 12-14, 04600 Altenburg
Hauptbeteiligte
- Städtische Wohnungsgesellschaft Altenburg mbH
- ABOA Architekten GmbH
Projektbeschreibung zur Einreichung
Mit einer außergewöhnlichen Fassaden- und Fenstergestaltung ziehen die drei neu errichteten Wohnhäuser in der Altenburger Puschkinstraße alle Blicke auf sich. Zeitgemäßes Wohnen in der Innenstadt ist beliebt. Bereits während der Bauphase wurde ein Großteil der 32 Wohnungen vermietet. Hinsichtlich Komfort und Ausstattung lassen diese keine Wünsche offen. Optimale Wohnungsgrößen, barrierefreie Gestaltung und verschiedenste Grundrissvarianten sprechen Menschen jeder Lebenslage an – egal ob es sich dabei um junge Familien mit Kindern, Singles oder Senioren handelt.
Zur Ausstattung der Wohnungen gehören unter anderem große Balkone und Terrassen, bodentiefe Fenster mit Wärmeschutzverglasung, Fußbodenheizung und kontrollierte Wohnraumlüftung. Im Hof wurden 32 Stellplätze geschaffen. Die Größen der Wohnungen bewegen sich zwischen 50 und 130 Quadratmeter. Jedes der drei Wohngebäude verfügt über einen eigenen Aufzug. Vom Eingang bis zu den Wohnungen – alles wurde bewusst ohne Barrieren gestaltet. In den beiden oberen Geschossen entstanden großzügige, hochwertige Maisonettewohnungen mit freiem Blick über die Altstadt. Im Erdgeschossbereich bieten Gemeinschaftsräume, die von beiden Seiten zugängig sind, Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern oder Kinderwagen. Mietereigene Abstellräume eignen sich für die Unterbringung des einen oder anderen Gegenstandes.
Wichtiger Bestandteil der Planungen war das komplexe Fassadenkonzept. Dabei stehen nicht nur architektonische, sondern auch praktische Elemente im Vordergrund. Die Kombination von Schallschutzfenstern und vorgehängten Glaselementen reduzieren störende Einflüsse des Straßenverkehrs. Selbstverständlich erfüllt der Neubau auch die Forderungen der Energieeinsparverordnung, eine Solaranlage im Dachbereich unterstützt die Beheizung. Mit der zentralen Heizungsanlage wird das Warmwasser über Wohnungsstationen aufbereitet. Die Fußbodenheizung ist mit einer kontrollierten Wohnungslüftung kombiniert. Mit einem Kostenumfang von insgesamt 6,9 Mio. Euro entwickelten sich die Ausgaben wie geplant. In den wichtigsten Gewerken konnten wir überwiegend regionale Unternehmen gewinnen.