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Pößneck-Ost 3.0 – Sanierung eines Plattenbauwohngebäudes

WohnRäume 2025

Projektadresse: Rosa-Luxemburg-Straße 21–31, 07381 Pößneck

Hauptbeteiligte

  • WP Wohnungsgenossenschaft Pößneck eG
  • PROJEKTSCHEUNE PLANUNGS­ GESELLSCHAFT mbH, Schleusingen

10 Projektbilder

Nordansicht 2, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Südansicht, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Nordansicht 1, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Hauseingang Rosa-Luxemburg-Straße 23, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Hauseingang Rosa-Luxemburg-Straße 29, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Bestand vor Sanierung 1, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Bestand vor Sanierung 2, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Wohnung 1 - Beispiel Ausstattung, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Wohnung 2 - Beispiel Tageslichtbad, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH
Baurealisierung, Bild: PROJEKTSCHEUNE PLANUNGSGESELLSCHAFT mbH

Projektbeschreibung zur Einreichung

Das realisierte Vorhaben bildet ein signifikantes und modellhaftes Beispiel für die komplexe Modernisierung eines Plattenbauwohngebäudes im Osten der Stadt Pößneck. Es befindet sich in einem zu Beginn der 70er Jahre auf Basis der Plattenbauserie WBS 70 / IW 73 neu geschaffenen Wohngebiet. Das mit sechs Wohngeschossen errichtete, vollunterkellerte Gebäude wurde bereits im Zuge einer ersten Modernisierungsmaßnahme in den 90er Jahren in Hinsicht auf zu diesem Zeitpunkt bestehende energetische und haustechnische Anforderungen saniert. Infolge der in diesem Zusammenhang nicht durchgeführten Anpassung von Wohnungszuschnitten an moderne Wohnanforderungen, einer nicht vorhandenen Barrierefreiheit, teilweise fehlender Ausstattung aller Wohnungen mit Balkonen und eines über die Jahre zunehmenden moralischen und physischen Verschleißes, nahm der Leerstand im Gebäude insbesondere in den oberen Etagen zu und erreichte im Jahr 2020 ca. 35 %. Mit der nunmehr grundhaften Komplexsanierung des Gesamtgebäudes ordnet sich das Vorhaben in die zweite Modernisierungswelle der ostdeutschen Wohnungswirtschaft, geprägt durch eine Vielzahl an industriellen Typenbauten, ein. Um der Nachfrage nach modern gestalteten, barrierefrei erreichbaren Wohnungen zu entsprechen, wurde der Baukörper zunächst durch Entfernen von Raumschalen und nichttragenden Wandstrukturen in den ursprünglichen Rohbauzustand versetzt. Unter Verwendung des vorgegebenen Konstruktionsrasters der Wohnungsbauserie WBS 70 wurden völlig neue Wohnungsgrundrisse in den Baukörper implementiert und die komplette Gebäudeerschließung durch den Verzicht auf vier der ursprünglich sechs Treppenhäuser, die Errichtung von zwei im Gebäudeinneren angeordneten Aufzügen und den Anbau von zwei vorgestellten Laubengängen neu geordnet. Die ursprüngliche Anzahl von 78 Wohneinheiten wurde in diesem Zusammenhang durch Grundrisszusammenlegungen auf 58 Wohnungen reduziert. Im Erdgeschoss konnte zudem Raum für eine ortsansässige Allgemeinarztpraxis geschaffen werden, die vor allem der medizinischen Versorgung des umgebenden Sozialraumes dient. Das Vorhaben reiht sich in die beabsichtigte schrittweise Umgestaltung des Wohngebietes ein und stellt das bereits zweite, am Standort mit gleicher Zielsetzung realisierte, Projekt der Wohnungsgenossenschaft Pößneck eG dar.

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