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Serielles Bauen „Wohnen mit Harzblick“ in Nordhausen

WohnRäume 2021

Projektadresse: Zum Gumpetal 2 und 4, 99734 Nordhausen

Hauptbeteiligte

  • Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen
  • GOLDBECK Ost GmbH, Niederlassung Bestands- und Wohngebäude Erfurt

9 Projektbilder

Titelbild, Bild: SWG mbH Nordhausen
Gesamtansicht 2, Bild: SWG mbH Nordhausen
Außenansicht - Balkone, Bild: Fa. Goldbeck
Musterwohnung - Wohnzimmer, Bild: Fa. Goldbeck
Musterwohnung - Küche, Bild: Fa. Goldbeck
Musterwohnung - Schlafzimmer, Bild: Fa. Goldbeck
Musterwohnung - Dusche, Bild: Fa. Goldbeck
Modell, Bild: Fa. Goldbeck
Richtfest 2019, Bild: SWG mbH Nordhausen

Projektbeschreibung zur Einreichung

Die Standortentwicklung ist auf Basis der Rahmenvereinbarung zum seriellen Bauen, die durch den Bundesverband initiiert wurde, erfolgt. Die Nutzung dieses Verfahrens hat die SWG mbH Nordhausen in die Lage versetzt, den Neubau von 30 WE in 9 Monaten am Standort Gumpetal vorzubereiten und in weniger als einem Jahr Bauzeit zu realisieren. Die Gebäude wurden von GOLDBECK in bewährter serieller Bauweise mit industriell vorgefertigten Elementen errichtet. GOLDBECK hat in dieser Bauweise über 50 Jahre Erfahrung. Dazu zählt u.a., dass die tragenden Wandelemente, Außenwände und Decken in Form von standardisierten Betonfertigteilen ausgeführt werden. Die Bäder wurden ebenfalls als komplettes, fertig ausgebautes Raummodul vorgefertigt und während der Rohbaumontage an entsprechender Stelle verbaut. Komplettiert wird die Vorfertigung durch vorkonfektionierte Steigeschächte, die zusammen mit den Bädern verbaut werden. Weiterhin wurden die Fenster teilweise bereits im Betonfertigteilwerk an den Außenwänden montiert und als komplettes Außenwandelement auf der Baustelle verbaut. Durch die standardisierten Bauteile und Montageprozesse, Just-in-time-Lieferung der Elemente und der gleichbleibenden Qualität der Elemente, ist ein kosten- und zeitsparendes Bauen möglich. Nicht nur die serielle Fertigung hat hier für eine sehr kurze Bauzeit gesorgt, sondern viel mehr hat die Anwendung des GdW Ausschreibungsverfahrens eine Verkürzung der Vorbereitungszeit zur Standortentwicklung im Vergleich zu herkömmlichen Realisierungen mit einer Pflicht zur gewerkeweisen Ausschreibung (europaweit) von ca. 2 Jahren gezeigt.

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