Signet: dunkelblaues Rechteck mit vier kleinen weiß-grünen Würfeln
Thüringer Preis
der Wohnungswirtschaft

Ergebnis in der Kategorie „WohnRäume 2021“

v.l.n.r.: Christina Otto (WWG Kölleda), Thomas Wittenberg (AKT), Bettina Lehmann (WG Rudolstadt), Frank Emrich (vtw), Ines Reinhardt (WBG Borntal), Jürgen Elfrich (vtw), Dirk Clemens (WBG Borntal), Bild: vtw

Im Rahmen des digitalen Tags der Thüringer Wohnungswirtschaft am 5. Mai 2021 wurden die Gewinner des Thüringer Preises der Wohnungswirtschaft in der Kategorie „WohnRäume 2021“ gekürt. Die Preisverleihung fand im eigens dafür eingerichteten Fernsehstudio im Verbandsgebäude des vtw in Erfurt statt. Per Livestream konnte die Thüringer Wohnungswirtschaft die Preisverleihung mitverfolgen.

Der Preis wird durch den Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw) in Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen und dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. vergeben. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat die Schirmherrschaft inne, weshalb es sich Minister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff nicht nehmen ließ, den ausgezeichneten Unternehmen persönlich zu gratulieren.

Die Erfurter Wohnungsbaugenossenschaft „Borntal“ eG konnte sich gegen 13 weitere Einreichungen durchsetzen und gewinnt den Wettbewerb „WohnRäume 2021“ mit ihrem Neubauprojekt „BorntalBogen“. Die Jury würdigt das Projekt als gelungenes Beispiel der Zusammenführung genossenschaftlicher, privater und öffentlicher Interessen. Die Genossenschaft hat 68 barrierearme Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern geschaffen, die bogenförmig um einen zentralen verkehrsfreien Anger ausgerichtet sind.

Die WWG Wohnungswirtschaft Kölleda GmbH erhält eine Anerkennung für ihr Neubauprojekt „Wohnen im Park“, bei dem 31 Wohnungen in einer Kombination aus Mehrfamilien-, Doppel- und Einzelhäusern entstanden sind. Die Wohngebäude fügen sich ausgezeichnet in das großzügige parkähnliche Grundstück mit erhaltenem Starkbaumbestand. Die Jury ist überzeugt von der städtebaulichen Lösung, die sich aus der Stadtreparatur in einem kleineren, ländlich geprägten Ort mit Schaffung von differenzierten und auch höherwertigen Wohnangeboten ausdrückt.

Gleichzeitig würdigt die Jury die vorbildliche Quartiersentwicklung im Rudolstädter Wohngebiet Schwarza-Nord der Wohnungsgenossenschaft Rudolstadt eG. Das Sanierungsprojekt leistet einen herausragenden Beitrag zur Anpassung des Wohnungsangebotes an die gesunkene Nachfrage durch Teilrückbau im bewohnten Zustand und Schaffung von barrierereduziertem Wohnraum ohne Aufzug. Der Anbau von großzügigen Balkonen und Terrassen führt zu einer deutlichen Verbesserung der Wohnqualität.

Einreichungen 2021

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